50 kg Fleisch, zwei Mega-Pfannen und ein Brautpaar: Unser Hochzeits-Grillevent in Marlach

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Manche Hochzeiten feiert man mit Törtchen und Häppchen. Andere feiert man richtig – mit 50 Kilo Fleisch, einer 100-cm-Pfanne und einem Churrasco-Grill, der ordentlich Dampf macht. Am 05.09.2026 war genau das unsere Mission: Ein Grillbuffet für 120 hungrige Hochzeitsgäste.

Die Vorbereitung: Zwei Tage, eine Brine, kein Zurück

Schon zwei Tage vor dem Event ging’s los. Fleisch einkaufen, in die Brine einlegen (das Rezept dazu findet ihr hier – Brine) und sich mental auf einen Marathon-Grilltag vorbereiten. Denn bei dieser Menge an Fleisch reicht kein „mal eben schnell würzen“.

Anreise mit vollgepacktem Anhänger

Am Eventtag ging’s dann richtig zur Sache. Mein treuer Grillhelfer Freddi S. stieß gegen 14 Uhr zu mir, und gemeinsam machten wir uns mit einem bis unters Dach beladenen Anhänger auf die 3 km lange Reise von Erlenbach ins württembergische Marlach. An Bord: der große Churrasco-Grill, zwei Mega-Pfannen (80 cm und 100 cm – ja, man kann darin baden), rund 80 kg Lebensmittel und bestes Buchenholz. Das Wetter spielte mit: Sonnenschein, 25 Grad – perfektes Grillwetter.

Aufbau, Feuer, Bier (die richtige Reihenfolge!)

Vor Ort ging’s Schlag auf Schlag: Grill aufgebaut, Holz rein, Feuer gemacht. Pfannen, Chafing Dishes, Schneidebretter und Essensaufsteller fanden ihren Platz. Und weil man als Profi auch die wichtigen Dinge im Blick behalten muss, checkten wir kurz, ob der Bierwagen sein Handwerk versteht. Test bestanden ✅ – weiter geht’s mit der eigentlichen Arbeit.

50 kg Fleisch wollen auf den Spieß

Schweinenacken, Schweinerücken, Bratwürste, Hähnchenkeulen, Putenbrust, Bürgermeisterstück und Picanha – unser Fleisch-Line-up konnte sich sehen lassen. Gegen 16:30 Uhr traf das Brautpaar mit Gästen ein – standesgemäß in Begleitung der Feuerwehr. Die Stimmung: top. Viele Gäste kamen vorbei, um sich zu erkundigen, was da so verlockend duftete.

Während die Spieße auf den Grill wanderten, zog Freddi die letzten Fleischstücke auf und kümmerte sich um die Beilagen: Gemüse in der Pfanne angebraten, Käsespätzle in Butter geschwenkt – alles musste pünktlich zur geplanten Essenszeit um 18:00 Uhr fertig sein.

Direkt neben uns baute die Band „Keep Alive“ ihre Instrumente auf und legte den ersten Soundcheck hin. Sie sollten später die Gäste mit geilem Classic Rock zum Tanzen bringen – aber erstmal hatten wir Stress: Es wurde 18 Uhr, die Gäste hatten Hunger, und die ganze Location roch bereits nach perfekt gegrilltem Fleisch.

Der Ansturm

Pünktlich eröffnete das Brautpaar mit einer wundervollen Rede das Buffet – und dann ging’s los. Fleisch schneiden, servieren, neue Spieße holen, Gästen erklären, was sie da eigentlich essen (Spoiler: alles lecker). Nach rund einer Stunde war der größte Ansturm vorbei, alle Gäste glücklich und satt, Freddi und ich erleichtert.

Für uns ging die Arbeit weiter – für die Gäste die Party

Während die Gäste sich dem Feiern widmeten, hieß es für uns: Aufräumen und spülen. Nach etwa 2 Stunden war alles abgebaut und sicher im Anhänger verstaut.

Danach durften auch wir uns ein bisschen ins Feiern stürzen: ein kühles Getränk am Bierwagen, witzige Gespräche, ein Abstecher in den Fotobus und jede Menge gute Musik von „Keep Alive“, während die Gäste ordentlich tanzten.

Fazit

Eine klasse Hochzeit mit einem wunderbaren Brautpaar, tollen Gästen, geiler Live-Band und zufriedenen Essern satt. Wir sind definitiv wieder dabei, wenn’s die nächste Hochzeit zu grillen gibt!

Ein riesiges Dankeschön an meinen fleißigen Helfer Freddi – ohne dich wäre dieser Tag so nicht möglich gewesen! 🔥🍖

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